Offene Bürgerschule

In Kooperation mit der PH Ludwigsburg (Prof. Dr. Martin Weingardt) startete im Jahr 2011 das Projekt "Netzwerk Offener Bürgerschulen". Ziel ist es das Engagement der Bürgerinnen und Bürger vor Ort bzw. der kommunalen Schulträger für die Bildung ihrer Kinder und Jugendlichen bzw. für örtliche Bildungsstrukturen zu erhöhen. Dies geschieht durch eine deutlichere Verbindung des schulischen Lernens mit Lernorten und -partnern im Gemeinwesen:

Bürgerinnen und Bürger werden aktiv 

 

Maximen für die Konzipierung des Schulmodells:

1. Die Bildung eines Kindes ist Ergebnis und Verantwortung aller, in deren Mitte es lebt.

2. Dem Leben das Lernen zurückgeben.

3. Aus Differenzen entsteht Produktivität.

4. Ein an Nachhaltigkeit orientiertes Lernen forscht nach den Stärken der Kinder und Jugendlichen.

5. Lehrkräfte werden zu "Lernkräften".

6. Sachliches Verständnis basiert auf Verständigung.

7. Mehr Qualität durch mehr Zeit für Verständigung und Vertiefung.

 

5 Eckpunkte:

("Fünf neue Fünftel geben ein neues schulisches Ganzes")

20% des Lernens sind schulextern ausgerichtet

20% des Lernens ist an Individuellem orientiert

mind. 20% mehr "differnete" Schüler inkludieren

20% des Lernens basiert auf einem lokalen Curriculum

20% der Lehrerarbeitszeit wird für Verständigung verwendet

 

Schulen, die sich am Projekt "Offene Bürgerschule" beteiligen, treffen sich regelmäßig in Netzwerktreffen.

Inhalte der bisherigen Netzwerktreffen:

- Wie gewinnen wir Menschen dafür, unsere Schulen zu wählen?

- Eckpunkte verbinden - Brücken bauen für individuelle Lernzugänge durch Bürgerbeirat und Elternengagement

- Zeit für Verständigung

- Außerschulische Lernorte

- Curricula konzipieren - Ganztagesbildung - "Mitmachen Ehrensache"

- Wiese, Wald & Wildnis als Lernorte