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Die Schule setzt auf Tablets

31.05.2022

Die Schule setzt auf Tablets

Digitale Geräte helfen geflüchteten Kindern in Mönchweiler. Claudia Zimbelmann (von links) überbringt die Spende, Schulleiterin Susanne Grünwald, die ukrainischen Schüler Anastasia und Denys, Konrektor Lothar Reiner und Karl Josef Birbaum freuen sich. (Foto: Hettich-Marull)

Digitale Ausstattung von Schülern ist in diesen Tagen das A und O im zeitgemäßen Unterricht. Das gilt selbstverständlich auch für die Kinder und Jugendlichen, die auf der Flucht vor dem Krieg aus der Ukraine nach Deutschland gekommen sind – manchmal nur mit dem Allernötigsten versorgt. An der Gemeinschaftsschule (GMS) in Mönchweiler werden momentan 17 Kinder unterschiedlicher Altersgruppen aus der Ukraine unterrichtet und betreut. Die jungen Menschen leben derzeit in Mönchweiler oder im weiteren Einzugsgebiet der Gemeinschaftsschule. Schulleiterin Susanne Grünwald und Konrektor Lothar Reiner konnten in den Räumen der GMS Claudia Zimbelmann, Regionaldirektorin Region Stuttgart der BB-Bank, begrüßen. Im Gepäck: ein Scheck über 2000 Euro für den Freundeskreis der GMS zur Anschaffung digitaler Geräte für die ukrainischen Kinder.

Im Vorfeld hatte schon die Gemeinde reagiert und außer der Reihe Tablets beschafft. Ein Umstand, den Susanne Grünwald besonders schätzt: "Die Gemeindeverwaltung in Mönchweiler stellt sich einmal mehr hinter unsere Bemühungen. Die Unterstützung unserer Arbeit in allen Bereichen ist für uns motivierend und beim Blick auf andere Schulen auch nicht selbstverständlich." Karl Josef Birbaum vom Freundeskreis der GMS freut sich nun über den Geldsegen.

Die kurz nach Kriegsbeginn in der Ukraine eingerichtete Klasse hat sich seit Anfang März gefüllt – und wird weiter wachsen. "Die Kinder werden morgens durch eine Muttersprachlerin in der Schule betreut, es folgt ein gemeinsames Deutschlernen für alle Kinder. Anschließend gehen sie in die angestammten Klassen", erklärt Grünwald. Dabei leisten die digitalen Geräte mit entsprechenden Übersetzungs-Apps wichtige Dienste. "Die Kinder brauchen den normalen Schulalltag in gemischten Klassen", weiß auch Konrektor Lothar Reiner. Immer wieder kommen schlechte Nachrichten aus der Heimat – in den Familien gibt es teilweise schwere Schicksale. Da tut Ablenkung und etwas Normalität gut. Bei der Anschaffung der digitalen Geräte – sie bleiben im Besitz der Schule und des Freundeskreises – hat man darauf geachtet, dass diese auch später unterrichtstauglich sind und flexibel eingesetzt werden können. (Text: Hettich-Marull, Schwarzwälder Bote, 31.05.22)

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